TP&C Blog

2022-01-07

Jahresrückblich 2021 und ein Blick auf Q1 2022

Und auch Q4 2021 ist schon vorüber…

2021 war insgesamt ein erfreuliches Jahr für TP&C. An erster Stelle steht hierbei die Fortführung der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unseren Stammkunden und Partnern. In vielen Fällen konnten wir bestehende Kooperationen intensivieren bzw. ausbauen. Gerade die langfristige Beziehung mit unseren Partnern macht uns stolz und glücklich. Auch haben wir einige spannende Neumandate gewinnen können. Hierzu haben Weiterempfehlungen unserer Stammkunden maßgeblich beigetragen (vielen Dank dafür!).

Allerdings war 2021 auch reich an Herausforderungen, insbesondere in Form von konfliktreichen Betriebsprüfungen. Oft, aber leider nicht immer, war der Ausgang versöhnlich. Bisweilen waren die Auseinandersetzungen mit den beteiligten Betriebsprüfern unerfreulich und hinterließen einen bitteren Nachgeschmack. Gerade bei Verrechnungspreisen bringt eine gesunde Auseinandersetzung mitunter auch Spaß (Salz in der Suppe) und liegt dem Fremdvergleichsgrundsatz konzeptionell auch zugrunde. Oft führt der Diskurs auch tatsächlich zu einem Ergebnis, welches für beide Seiten akzeptabel ist. Selbst bei harten Verhandlungen gab es selten Anlass für einen bitteren Nachgeschmack. Leider fehlte es in diesem Jahr fehlte bisweilen an einem Diskus auf Augenhöhe. Beklagenswert war in einigen Fällen eine faktische Umkehr der Beweislast sowie willkürliche Prüfungsfeststellungen. 
Vielleicht war es einfach eines dieser Jahre, vielleicht haben aber auch die die neuen Verwaltungsgrundsätze-Verrechnungspreise diese Entwicklung hervorgerufen? Schattenseiten unseres Traumberufs, aber wir werden uns einfach wärmer anziehen müssen und hatten zumindest die Gelegenheit zu einigen (kritischen) Publikationen. Auch bei meinem Gastauftritt in der Fiona Show (Dezember) habe ich mir in dieser Hinsicht auch nochmal etwas Luft machen dürfen (die Veröffentlichung steht noch aus). Bei dieser Gelegenheit habe ich auch (wieder) versucht „Werbung“ für einen vernünftigen, pragmatischen, Umgang mit dem Fremdvergleichsgrundsatz zu machen. Fraglich, ob diese Versuche etwas ausrichten können. Nachdem nun der sog. Pillar 1 der OECD-Reform Realität geworden ist, werden wir wohle eher eine zunehmende Skepsis gegenüber dem Fremdvergleichsgrundsatz beobachten dürfen. Schade.

Dauerhaftem Zuwachs für unser kleines Team wurde in Q4 leider nicht mehr gefunden. Aber wir suchen weiter. Tom, Lisa und Nastja haben jedenfalls 2021 voll mitgezogen und große Fortschritte gemacht. Dass die Drei von den Verrechnungspreisen noch nicht genug gaben, lässt mich für 2022 den Blick optimistisch nach vorne richten.

Im Q1 werden wir gemeinsam zahlreiche, mindestens vier, Workshops durchführen und es liegen auch bereits wieder spannende Projekte auf dem Tisch. Gelegenheit genug für das gesamte TP&C Team sich weiterzuentwickeln. Ansonsten stehen auch noch die Themen „Taxcasts“ (Online-Verrechnungspreisseminare) und „InnerSource“ (Anwendung von CCAs of dezentrale Softwareentwicklung) auf unserer Agenda. Zugegeben, diese Themen stehen bereits seit Q2 2021 auf unserer ToDo Liste. Im Sinne guter Neujahrsvorsätze wollen wir werden verstärkt daran arbeiten diese Projekte endlich zum Leben (Produkten bzw. Publikationen) zur erwecken und einem breiteren Publikum vorzustellen. Natürlich müsste ich auch meine Publikation zum Grundlagenthema einer fremdvergleichsgrundsatzkonformen Definition von „Wertschöpfung“ in post-BEPS (Pillar 1) Zeiten abzuschließen. Auch beim dritten Anlauf kann ich die Schreibblockade bei dieser Publikation noch nicht überspringen… Also, Raum für Verbesserungen ist natürlich reichlich vorhanden.

Für 2022 wünsche ich unseren Partnern viel Erfolg und vor allem viel Gesundheit!

Ach ja, es gilt auch die Weihnachtsfeier noch nachzuholen. Vielleicht ein guter Anlass für den nächsten Blog-Beitrag.

Ach ja 2.0, wir wollen auch bald eine kleine Team-Broschüre auf die Homepage stellen. Es bleibt also spannend :-) 

OTreidler - 17:28:34 @ Allgemein | Kommentar hinzufügen

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